Stromkonverter: Amprion kauft Fläche in Osterath

Quelle: NGZ (Julia Hagenacker) vom 28. April 2017

Netzverknüpfungspunkt: die Umspannanlage Osterath. FOTO: ud

Kaarst. Könnte die umstrittene Stromumwandlungsanlage möglicherweise doch auf Meerbuscher Boden gebaut werden? Oder anders ausgedrückt: Ist Osterath der geheime „Plan C“, falls sich die von Übertragungsnetzbetreiber Amprion favorisierten Standorte Kaarst und Gohr nach dem sich derzeit in Überarbeitung befindlichen Standortgutachten und einer Entscheidung „pro Kies“ im neu aufgestellten Regionalplan doch nicht realisieren lassen? Fakt ist: Amprion hat ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Umspannanlage in Osterath gekauft. „Die Fläche wurde uns angeboten“, sagt Unternehmenssprecherin Joëlle Bouillon. „Sie wurde als Ausgleichsfläche erworben.“ So etwas geschehe standardmäßig, ein Stromkonverter in der Abmessung, wie er geplant sei, passe auf das erworbene Grundstück nicht. „In diesem Fall müssten noch Flächen dazu gekauft werden.“ Die Anlage, die Strom aus konventionellen Kraftwerken in Gleichstrom umwandelt, will der Übertragungsnetzbetreiber nach wie vor auf die Dreiecksfläche zwischen Bahnschienen, A 57 und L 30 in Kaarst – direkt an der Stadtgrenze zu Meerbusch – bauen. Dort sieht der Regionalplan derzeit noch Kiesabbau vor.

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